Berliner Hockey-Verband

Hockey in Corona-Zeiten

08.05.2020 - 6. Corona-Verordnung des Senats  

Die 6. Corona-Verordnung des Senats ermöglicht einen eingeschränkten Trainingsbetrieb der Hockey-Vereine. Dazu heisst es:

§ 7 Badeanstalten, Sportstätten und Sportbetrieb

(1) Der Betrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Frei- und Strandbädern, Fitnessstudios sowie Saunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt, soweit in Absatz 2 bis 10 nichts Anderes geregelt ist.

(2) Von der Untersagung nach Absatz 1 ausgenommen ist ab dem 15. Mai 2020 der Übungs- und Lehrbetrieb der Sportorganisationen auf Sportanlagen im Freien, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

    1. die Sportausübung erfolgt kontaktfrei und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Sportlerinnen und Sportlern sowie zu anderen Personen ist durchgehend sichergestellt,
    2. die Trainingseinheiten erfolgen ausschließlich individuell, zu zweit oder in Kleingruppen von höchstens 8 Personen (einschließlich der Trainerin oder des Trainers oder sonstiger betreuender Personen),
    3. ein Training von Spielsituationen insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten, in denen ein direkter Kontakt erforderlich oder möglich ist, erfolgt nicht,
    4. ein Wettkampfbetrieb findet nicht statt,
    5. die nach § 2 Absatz 1 maßgeblichen Hygiene- und Desinfektionsregelungen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, werden eingehalten,
    6. Umkleiden, Duschen und sonstige Räumlichkeiten bleiben geschlossen; gesonderte WC- Anlagen sind zu öffnen,
    7. Bekleidungswechsel und Körperpflege finden auf der Sportanlage nicht statt,
    8. zur Vermeidung von Ansammlungen, insbesondere von Warteschlangen, erfolgt eine Steuerung des Zutritts zur Sportstätte durch die nutzenden Sportorganisationen,
    9. Risikogruppen werden keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt,
    10. Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen.

 

    Für die Verteilung der Nutzungszeiten auf die förderungswürdigen Sportorganisationen gelten die bisherigen Vergabeentscheidungen. In Einzelfällen können die zuständigen Vergabestellen abweichende Entscheidungen treffen, insbesondere, wenn dies zur Umsetzung der in Satz 1 genannten Beschränkungen erforderlich ist. (Hervorhebungen von der Red.)

 

» zur vollständigen Verordnung

 

06.05.2020 - Eingeschränkter Trainingsbetrieb der Vereine wird wieder möglich

06.05.2020 - Bund und Länder haben auf ihrer heutigen Videokonferenz beschlossen, den Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter Beachtung strenger Abstandsregeln (1,5 m) und Kontaktbeschränkungen wieder zuzulassen. Sie folgen damit der Empfehlung der Sportminister der Länder:

» SMK-Beschluss vom 28. April 2020 (PDF) 

Das Training muss kontaktfrei durchgeführt werden, insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten wie Hockey ohne Wettkampfsimulationen und -spiele. Zuständig für die Freigabe sind die Bundesländer. 

 

05.05.2020 - Konzept zur kontaktlosen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs

05.05.2020 – Auf Grundlage der vom DOSB formulierten „Leitplanken zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens“, erarbeiten die DHB Ressorts Bildung, Leistungssport und Sportentwicklung ein gemeinsames Konzept zur kontaktlosen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs.

Dazu gehören neben sinnvollen, inhaltlichen Möglichkeiten der Trainingsgestaltung auch die Rahmenbedingungen, die geschaffen sein sollten, um ein sicheres Umfeld zu gewährleisten und gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Dieses Konzept wird nach der Fertigstellung auf hockey.de veröffentlicht und regelmäßig, den sich verändernden Begebenheiten entsprechend angepasst.

 

28.04.2020 - Konferenz der Sportminister der Länder

 29.04.2020 - Gestern haben die Sportminister der Bundesländer getagt und einen Beschluss zum Thema "Wiederaufnahme von Sport – Stufenweiser Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb" gefasst. Zwar soll der Trainingsbetrieb im Freien unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln und Kontaktverbote wieder erlaubt werden, doch Mannschaftssport bleibt weiterhin verboten. Dazu heisst es in dem Beschluss:

3. Wettkampfbetrieb
Zu einem späteren Zeitpunkt kann sukzessive ein Wettkampfbetrieb, der die o.g Rahmenbedingungen einhalten kann, ggf. ohne Zuschauerinnen und Zuschauer, wiederaufgenommen werden.
Die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs ist daher grundsätzlich in den Sportarten zuerst denkbar, bei denen die Einhaltung coronabedingt erlassener Hygiene- und Abstandsregeln gesichert erfolgen kann. Das bedeutet, dass ein Wettkampfbetrieb in Kontakt- und Mannschaftssportarten erst als letzter Schritt wieder zulässig sein wird, da hier der o. g. Rahmen nicht eingehalten werden kann.

» SMK-Beschluss vom 28. April 2020 (PDF)

 

29.04.2020 - DOSB und DHB: Empfehlungen für Übergangsregeln beim Trainingsbetrieb im Verein

Mithilfe eines angepassten Spiel- und Sport-, Trainings- und später eventuell auch Wettkampfbetriebs möchte der DOSB mit seinen Spitzenverbänden das Infektionsrisiko soweit minimieren, dass unter dieser Maßgabe die zahlreichen Vorteile des Sporttreibens für die Gesellschaft wieder ermöglicht werden. Gemeinsam werden Ausnahmeregeln für den Sport für die Zeit ab dem 4. Mai 2020 angestrebt.

» Die 10 Leitplanken des DOSB (PDF)

» Übergangsregeln für Hockey (PDF)

 

27.04.2020 - Videokonferenz des Bundesausschusses

Der Bundesausschuss des DHB (BA) hat sich am 27. April 2020 darauf verständigt, erst nach Ablauf der Frist, in der sich die Bundesligavereine zu den Vorschlägen der Task Force BL des DHB zum
weiteren Vorgehen äußern können (8. Mai 2020), und wenn der DHB eine Entscheidung für die Bundesliga getroffen hat, gemeinsam mit dem DHB das danach unter den Landeshockeyverbänden
abgestimmte bundesweite Vorgehen unterhalb der Bundesligen zu veröffentlichen. Dazu wird es am 19. Mai 2020 eine weitere Videokonferenz des BA geben.

 

25.04.2020 - Hoffnung auf Rückkehr zum Sport

In einer gemeinsamen Pressemitteilung des DOSB und der LSB sprechen sich die Dachverbände des Deutschen Sports für eine vorsichtige Öffnung der Sportstätten für Freizeit- und Breitensport aus. Dabei solll der Mindestabstand strikt eingehalten werden.

» zur Gemeinsamen Erklärung

 

24.04.2020 - Verordnung des Berliner Senats zu Corona-Lockerungen

24.04.2020 - Die vierte Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung ist am Mittwoch, den 22. April 2020, in Kraft getreten:

§ 7 Badeanstalten, Sportstätten und Sportbetrieb

(1) Der Betrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Saunen, Dampfbädern, Sonnenstudios, Solarien u. ä. wird untersagt, soweit nachstehend nichts anderes geregelt ist.

(2) Von der Untersagung nach Absatz 1 ausgenommen ist das kontaktlose Sporttreiben auf Sportanlagen im Freien, soweit es alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person, ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Die Nutzung fest installierter Sportgeräte für die individuelle Fitness (z.B. Calisthenics-Anlagen) bleibt weiterhin untersagt. Das Betreten der Gebäude zu dem ausschließlichen Zweck, das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen bzw. zurückzustellen, ist zulässig. Umkleiden, Duschen, mit diesen verbundene WCs und sonstige Räumlichkeiten bleiben geschlossen. Gesonderte WC-Anlagen können geöffnet werden. Wiesen und Freiflächen der Sportanlage dürfen ausschließlich für die sportliche Betätigung genutzt werden. Sollten aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Sportanlage Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können oder durch die Nutzenden tatsächlich nicht eingehalten werden, kann die Sportanlage durch die zuständige Stelle ganz oder zeitweise gesperrt werden.

(3) ...

» zur Verordnung

 

15.04.2020 - Empfehlungen für Verhaltens- und Hygieneregeln
zur Nutzung von öffentlichen Sportstätten

15.04.2020 - Gemeinsam mit dem Sportmediziner Professor Dr. Bernd Wolfarth von der Charité hat der LSB eine 10-Punkte-Kriterienliste erarbeitet, die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Sportanlagen vorgeben kann. Für Hockey als Mannschaftssportart ist besonders Punkt 7. zu beachten:

7. Die Angebote können nur insofern sportartspezifisch sein, wie es die per Verordnung geltenden Abstandsregeln zulassen. Mannschaftswettkämpfe, bei denen ein Körperkontakt nicht zu vermeiden ist, sind bis auf Weiteres nicht möglich.

» zu den Empfehlungen (PDF)

 
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